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Jusos kritisieren blinden Aktionismus beim Bahnhof

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10. August 2011

Als "absolut daneben" nahm Juso-Kreisvorsitzender Sören Mandel die Äußerungen der Wittmunder CDU zur Kenntnis. Die CDU verfalle beim Thema Bahnhof in blinden Aktionismus nach Jahren der Untätigkeit. Dies, so Mandel weiter, sei nur heiße Luft im Wahlkampf. In einer Pressemitteilung der CDU heißt es, man beschäftige sich mit dem Bahnhof. Dieser Aktionismus komme so Mandel nur etwa zehn Jahre zu spät.

Damals hatte die SPD gemeinsam mit der damaligen Bundestagsabgeordneten Iwersen ein Kozept zur Nutzung erarbeitet. Um einem Verfall vorzubeugen, wurden gute Konzepte in den Nachbargemeinden wie Schortens und Jever erfolgreich umgesetzt. In Wittmund aber hatten die CDU-Mehrheitsfraktion und die Verwaltungchefs nicht den Mut, Verantwortung für ein solches Projekt zu übernehmen. Stattdessen wurde das Gelände mit den heute sichtbaren Folgen privatisiert. Durch dieses Handeln wurde ein Teilrückkauf nötig, der von den Jusos aber als durchaus positiv gesehen wird. "Die SPD-Ratsfraktion hat hier immer wieder Druck gemacht und das Thema nie aus den Augen verloren", so Mandel. Nach Auskunft des Bürgermeisters werde wegen der noch abzuwartenden Bewilligung von Geldern durch die zuständige Behörde des Bundeslandes frühestens 2012 mit dem Bau einer ÖPNV-Anlage begonnen werden.
Dies könne laut Jusos aber nur eine Teillösung sein. Auch beim Gebäude müsse nun eine Lösung gefunden werden. Als "völlig ideenlos" bezeichnete der Juso-Vorsitzende die CDU in der Stadt Wittmund. Nach Auskunft des Bürgermeisters stehe man nicht einmal mehr in Kontakt mit der Eigentümerin. Trotzdem werde nach Aussage Claußens aber eine Verbesserung des Bahnhofs angestrebt. Gespräche, die über die ordnungsrechtlichen Aspekte hinausgehen, würden aber nicht geführt. Die Teilverbesserung durch Schaffung von Parkplätzen sei ein erster Schritt zur Verbesserung der "inakzeptablen" Situation am Bahnhof, aber noch lange nicht das, was die Kreisstadt Wittmund verdient habe, so Mandel abschließend.
 

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