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Jusos zeigen Heister-Neumann rote Karte

Jusos zeigen rote Karte
14. März 2009

Auszug aus einem Pressebericht des Anzeiger für Harlingerland, über eine Aktion der Jusos Wittmund:

Am deutlichsten formulierte eine Gruppe Wittmunder Jusos Kritik an der niedersächsischen Bildungspolitik. Der Ministerin warf der neue Juso-Kreisvorsitzende Sören Mandel „völliges Versagen“ vor. Etwa 20 junge Menschen zeigten Heister-Neumann an-schließend die „Rote Karte“ und forderten ihren Rücktritt.

Die Politikerin ließ sich auf die Diskussion mit den Jusos ein. Sie erinnerte daran, dass der Abbau der Lehrer-Arbeitszeitkonten, der zu einem Lehrermangel führt, nicht der aktuellen Landesregierung vorzuwerfen sei. Dies habe die SPD-geführte Vorgängerregierung zu verantworten. Auch verteidigte sie das gegliederte Schulsystem. Entgegen der Meinung der IGS-Befürworter sei die Durchlässigkeit und damit Chancengleichheit sehr wohl gegeben. Während die Jusos nach Abschluss der Diskussion unzufrieden den Saal verließen – einige haderten mit dem Moderator, der nicht jede Wortmeldung aus der linken Ecke berücksichtigte –, bleib es bei der Ministerin bei dem insgesamt sehr positiven Fazit. „Das war ein guter Tag“, verabschiedete sie sich. Höflich sei sie überall empfangen und fair in der Diskussion behandelt worden. Am Anfang der Woche hatte Heister-Neumann in Hannover eine ganz andere Erfahrung machen müssen: Aus Protest gegen das „Turbo-Abi“ hatte die IGS Mühlenberg die Ministerin kurzfristig ausgeladen.





 



 

 
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